Gott stirbt am Kreuz?! Wozu, weshalb was soll das?
Schon damals sagten die Zuschauer "steig doch runter wenn Du Gott bist"
Aber die Fragen wären dann halt andere:
"wieso hing er denn überhaupt da"
"Ist das ein Gott der Liebe - wenn er seinen eigenen Sohn nicht verschont"
"Eine grausige Religion"
Vielleicht läßt die kleine von dem Nationalökonomen Roscher überlieferten Geschichte ahnen, was sich hier abspielte:
Die immer noch aktuelle Geschichte von Schamyl, dem Tschetschenenfürst aus dem Kaukasus
Gesetz oder Liebe, was ist das Höchste?
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Fürst Schamyl, ein längst verstorbener Tschetschenen-Fürst, hatte damals den strengen Befehl gegeben, daß sich
niemand an der Beute des kriegerischen Volkes vergreifen dürfe - bei einer Strafe
von 100 Peitschenhieben. Dann wurde
doch ein Diebstahl bemerkt - und der Dieb war ausgerechnte die alte, schwache
Mutter des Fürsten! Soll das Gesetz erfüllt werden? wurde er gefragt.
Er erbat sich einen Tag Bedenkzeit, und
kam danach aus seinem Zelt. Er ver-
kündete: Das Gesetz muß eingehalten werden.
Bindet sie an einen Pfahl und gebt ihr die Schläge. Doch nach dem ersten Schlag
liess sich der Fürst anstelle seiner Mutter binden und befahl den Soldaten: Schlagt weiter, und keinen Schlag zu wenig.
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Damit hatte er die Lösung gefunden: die Mutter war gerettet, das Gesetz wurde eingehalten und die Liebe war außer Frage das bestimmende Element.
Übrigens, die Mutter hätte auch ablehnen können!
In Johannes 3 steht:
Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes
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Unterwegs
Johannes sagt über Jesus: "Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!"
Jesus an unserer Stelle - für uns - für Dich!
Aus unverständlicher und unverdienter Gottes-Liebe zu seinen Menschen. Nicht weil wir so toll sind. Einfach so - aus Liebe.
Und anders geht es auch nicht - wir haben einen gerechten Gott.
Paulus (Römer 3 ab Vers 22) schreibt:
Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, daß er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.
Ein Riesenunterschied !!
In den Religionen müssen die Menschen ihren Gott durch Wohlverhalten und Verdienste gnädig stimmen - und notfalls mehrere Leben und Zustände durchlaufen. Und meinen auch noch sie schaffen es.
Da ist die Diagnose falsch, und deshalb hilft die Behandlung durch "sich hochdienen" nicht (das könnten davon abgesehen auch nicht alle leisten).
Lesen Sie mal die 4 geistlichen Gesetze "Ebenso wie es Naturgesetze gibt, die im physikalischen Bereich gelten, gibt es auch für den geistlichen Bereich Grundsätze, die unser Verhältnis zu Gott bestimmen."
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